Modul I
GRUNDLAGEN
Der erfolgreiche Filmemacher sollte sein Handwerk verstehen, er sollte wissen, wie die Filmsprache funktioniert. Er sollte wissen wer er ist, was seine Potenziale und wissen, wo er schwierig wird. Was will er erzählen. Nur wer die Filmsprache beherrscht und dann seinen eigenen Stil entwickelt, kann sich verständlich machen und schließlich durchsetzen.
1.Filmgeschichte:
A.Der Dokumentarfilm im Licht seiner geschichtlichen Entwicklung
B.Die Situation des deutschen Dokumentarfilms heute
2.Der Filmemacher als Autor!
Was will ich mit meinem Stoff erzählen – was ist die Idee, der Kern meiner Geschichte? Gibt es schon einen Stil? – bzw. Wie entsteht ein Stil?
3.Die Filmsprache und wie sie funktionert
4.Die richtige Selbsteinschätzung - einer der wichtigsten Bausteine für den (dauerhaften) Erfolg
5.Existentielle menschliche Konflikte.
Wann ist das, was ich erzählen will, für andere relevant und was sind die Bedingungen dafür?
6.Das Energiemodell der dokumentarischen Arbeit
7.Der Filmemacher und sein Publikum
8.Zur Realität des Filmemachens auf dem heutigen Medien-Markt
9.Zur Ethik des Filmemachens
10.Meine Potenziale, meine Defizite
11.Projektarbeit 1 – Vorstellung einer Filmidee, eines vorhabens, eines Themas
12.Klärungsbedarf und nötige Vorentscheidungen für die Projekte
13.Recherche – Vorentscheidungen - erste Arbeitshypothese + Exposé
14.Welche Rolle spiele ich im Rahmen des Projektes?
Bin ich Filmemacher, Realisator, Regisseur oder Produzent?
15.Vom Exposé > zum Treatment > zum Drehbuch...
16.Die Dramaturgie beim dokumentarischen Arbeiten
17.Der Produzent – Verhandlungen, Verträge und Rechte
18.Formate Kino/Fernsehen: Dokumentarfilm – Dokumentation – Feature – Reportage – Dokudrama – Portrait - Dokusoap – Dokutainment
19.Entwicklung eines Kurzexposés
20.Grundwissen zur Ästhetik der Filmsprache:
Bildkomposition - Die Bedeutungen von Bildern - Handlungsachsen/ Kameraachsen - Bewußtseinsprozeß: Wahrnehmung und Entscheidungen
21.Dokumentarfilme schneiden ist die Suche nach der inneren Logik und Struktur des Films: Der Schnitt oder die Kunst der Verdichtung - Rohschnitt/Feinschnitt + Ordnungsprinzipien - Der Kommentar: Bedeutung + Probleme
22.Die Musik: Kein Ersatz für mangelnde Emotionalität
23.Der Verwertungszusammenhang:
Kino/Fernsehen/Internet – die verschiedenen Formate im Fernsehen Formatorientiertes Arbeiten für das Fernsehen
24.Endfertigung: Rechte, Sprachaufnahme, Musik, Mischung, Abspann-produktion, ColorMatching, Schnittlisten
25.Was bleibt am Schluss übrig: Pressearbeit und Festivals
Das konkrete Angebot während des Seminars richtet sich nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Teilnehmer. Es findet selbstverständlich nicht nur als frontale Wissensvermittlung statt, auch das Know-how und Spezialwissen der Teilnehmer darf einfließen. Gruppenarbeit ist ein wichtiges Element, um im Rahmen des Lehrgangs auch praktische Erfahrungen machen zu können. Außerdem werden ethische Fragen und alle nötigen “Soft Skills” angesprochen und eingeübt. Zudem werden im Seminar im hauseigenen Kinoraum Filme gezeigt, die besprochen werden.